One Eleven

20. August 2008 in Allgemein

Jetzt ist es soweit, am letzten Wochenende fand der One Elven in St.Gallen statt. Heute bin ich dann auch wieder in der Lage darüber einen kleinen Rückblick zu schreiben.
Am Samstag erfolgte eine (ereignislose) Anreise meinerseits zusammen mit einer Kameradin statt. Nach einer entspannten Fahrt waren wir gegen halb drei in St.Gallen. An dieser Stelle schon mal ein großes Lob an die Organisatoren. Sowohl die Startnummernausgabe und die Pastaparty am Samstag, wie auch die Übernachtung und der eigentliche am Lauf am Sonntag waren top organisiert. An der Strecke waren wirklich an jeder Abzweigung Streckenposten. Ein Verirren war also nicht möglich, und auch wenn man recht alleine, oder zu Zweit, weit hinter dem Hauptfeld unterwegs war (siehe unten) hatten die meisten Helfer ein paar aufmunternde Worte oder einen Anfeuerungsruf zur Hand. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle freiwilligen Helfer, ihr wart großartig!
Nach einer, für manchen längeren, für manchen kürzeren Nacht, ging es dann am nächsten Tag um fünf zum Frühstück. Danach folgten schon mal ein erstes Packen und die unmittelbaren Startvorbereitungen. Pünktlich um sieben ging es dann auf die Strecke. Schnell stellt sich heraus, dass das Niveau beim One Eleven doch höher als bei anderen Veranstaltungen war. Auch das Gelände war, durch ständige Steigungen und Gefälle, anstrengender als angenommen. Leider kam ich erst nach 2h05min, mit zwischenzeitlichen Krämpfen im Oberschenkel, bei der “Marathon”-Zwischenzeit an. Das war leider 5min nach der offiziellen Höchstzwischenzeit. Zwar wurde ich von den Organisatoren mit dem Besenwagen ein paar Kilometer später noch einmal ins Rennen geschickt, doch irgendwie war jetzt, da die 111 nicht mehr aus eigener Kraft zu schaffen waren, die Motivation etwas gebrochen. Kurz später musste ich dann auch, zum ersten Mal in meiner “Karriere” als Skater, das Rennen abbrechen, da nichts mehr ging.
Nachdem ich dann aber später noch, aus dem Auto, die letzten Kilometer der Strecke gesehen habe, muss ich sagen spätestens hier wäre wohl Schluss gewesen. Da ging es nur noch bergauf und das nicht zu knapp.
Abgerundet wurde das Wochenende von einer problemlosen Heimfahrt und einem guten Muskelkater.
Als Fazit lassen sich zwei Sachen festhalten: Erstens meinen Respekt für alle die den One Eleven, egal in welcher Zeit, absolviert haben, und Zweitens wird für mich in nächster Zeit die Marathon Distanz reichen. 😉
Trotzdem kann ich jedem, der glaubt Marathon sei zu langweilig, und der mal eine echte Herausforderung sucht, den One Elven nur empfehlen.

In diesem Sinne noch ein schöne Woche wünscht

Tobias


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